Linien für Trends, Balken für Vergleiche, Wasserfälle für Beiträge, Bullet-Charts für Zielerreichung, Scatterplots für Zusammenhänge. Vermeiden Sie 3D, Doppelachsen ohne klare Skalen und überladene Farbreihen. Beginnen Sie mit der Frage, welche Entscheidung folgen soll, und wählen Sie dann das Format. Führen Sie Einheiten konsequent, nutzen Sie konstante Skalen, und blenden Sie irrelevante Monate aus. Dadurch rückt die Botschaft in den Vordergrund, statt dass das Publikum das Format erraten muss.
Farben kommunizieren Prioritäten. Nutzen Sie eine Hauptfarbe für Soll-Werte, eine zweite für Ist, und sparsam Rot für Abweichungen, die Handeln verlangen. Achten Sie auf Barrierefreiheit durch kontraststarke Paletten. Prüfen Sie Ausdrucke in Graustufen, damit Botschaften auch ohne Farbe wirken. Definieren Sie eine kleine, feste Legende und dokumentieren Sie ihre Bedeutung. So verstehen Teams Grafiken sofort, und Gespräche fokussieren auf Inhalte statt auf Interpretationskonflikte über Töne, Schattierungen oder spontan wechselnde Hervorhebungen.
Jede Zahl trägt eine Ursache und eine nächste Handlung. Beginnen Sie mit der Frage, führen Sie durch Belege, enden Sie mit einer Entscheidung. Markieren Sie Wendepunkte mit kurzen Annotationen und verknüpfen Sie sie mit Maßnahmen. Nutzen Sie Vorher-Nachher-Vergleiche und zeigen Sie Nebeneffekte, nicht nur die Hauptkennzahl. Ergänzen Sie eine Zusammenfassung in ein bis zwei Sätzen. So wird aus Reporting ein Gespräch, das Menschen mitnimmt, statt sie mit Tabellen allein zu lassen.
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